Theater an der Luegallee

Veranstaltungsdetails

Nachwuchsförderung: Z

Debüt am Theater an der Luegallee

/upload/images/Veranstaltungen/dsc06445.jpeg

mit Veronika Morgoun und Björn Lauterbach

Auch 2023 verschreibt sich das Theater an der Luegallee wieder der Nachwuchsförderung und öffnet einer jungen Truppe die Theatertore: „Z“ mit Veronika Morgoun und Björn Lauterbach. Eine große Halle einer…

Beschreibung

Auch 2023 verschreibt sich das Theater an der Luegallee wieder der Nachwuchsförderung und öffnet einer jungen Truppe die Theatertore: „Z“ mit Veronika Morgoun und Björn Lauterbach.

Eine große Halle einer alten Akademie. Es ist später Abend. Keiner ist mehr da. Das glaubt zumindest Tizian, der verzweifelt in einer Ecke sitzt. Nur für einen ganz kurzen Moment ist er eingenickt. Dann waren alle weg und er eingeschlossen. Keiner der ihn hört. Außer ... Lea. Sie steht plötzlich im Raum. Sie hat sich absichtlich einschließen lassen. Nicht zum ersten Mal.

Den beiden bleibt nichts anderes übrig, als die Nacht zusammen in der Halle zu verbringen. Wie sie sich dabei auf die Nerven gehen, langsam auf die Pelle rücken und immer intimer werden, ist ein tiefgründiges Kabinettstückchen, das kaum eine Frage unberührt lässt. Identität, Glück, Liebe, Sex, Wünsche, Träume und Ernüchterung – alles wird im Laufe der langen Nacht zum Thema. Bis der Morgen graut und der erlösende Moment immer näher rückt.

Mit ihrem Debütstück Z zeigt die georgische Autorin Nino Haratischwili zwei junge Menschen in einer Extremsituation. Das vermeintliche Gefängnis entpuppt sich für beide mehr und mehr zum Ort der Freiheit: Freiheit des Denkens, Freiheit des Spielens, Freiheit des Handelns. In kurzen, prägnanten Szenen lässt die Autorin mit viel Gespür für Situation und Sprache zwei Personen sich aufeinander zu bewegen und schärft Wahrnehmung für die kleinen Glücksmomente, die das Leben lebenswert machen.

 

Fotogalerie

Spielplan & Karten